Die Kurzantwort: Was kostet eine Website?
Eine pauschale Zahl gibt es nicht. Eine einzelne Seite als digitale Visitenkarte kostet deutlich weniger als ein Internetauftritt mit zwanzig Unterseiten, Online-Terminbuchung und laufender Suchmaschinenoptimierung. Beim Preis liegt zwischen beiden schnell ein Vielfaches.
Wichtiger als der Einstiegspreis ist die Frage, was Sie für Ihr Geld bekommen und was danach noch anfällt. Viele Angebote wirken günstig, weil Hosting, Pflege, Texte oder Fotos nicht enthalten sind. Diese Posten kommen später trotzdem – nur eben als eigene Rechnung.
Unser Rat: Lassen Sie sich jedes Angebot so aufschlüsseln, dass Sie die Gesamtkosten für 24 Monate ausrechnen können. Wie das geht, zeigen wir weiter unten.
Wovon die Kosten einer Website abhängen
Wer eine Website erstellen lassen möchte, bekommt sehr unterschiedliche Angebote. Das liegt selten an Willkür, sondern meist am Umfang. Diese Punkte treiben den Preis:
- Anzahl der Unterseiten: Jede Leistung, die bei Google einzeln gefunden werden soll, braucht eine eigene Seite mit eigenem Text. Zehn Unterseiten sind mehr Arbeit als drei.
- Texte: Liefern Sie die Texte selbst, oder schreibt der Anbieter sie? Gute Texte, die verkaufen und gefunden werden, sind oft der größte Arbeitsanteil.
- Fotos: Eigene Fotos vom Betrieb, vom Team und von echten Arbeiten wirken am glaubwürdigsten. Ein Fotograf kostet extra, Bilddatenbanken kosten Lizenzgebühren.
- Funktionen: Kontaktformular, Online-Terminbuchung, Preisrechner, Kundenbereich oder Anbindung an andere Programme erhöhen den Aufwand.
- Mehrsprachigkeit: Jede weitere Sprache bedeutet zusätzliche Texte, Übersetzung und Pflege.
- Online-Shop: Ein Shop mit Zahlungsarten, Versand und Widerrufsbelehrung ist ein eigenes Projekt und deutlich aufwendiger als eine Firmenwebsite.
- Suchmaschinenoptimierung (SEO): Eine Seite, die nur online steht, ist schneller gebaut als eine, die gezielt für Suchbegriffe in Ihrer Region aufgebaut wird.
- Rechtstexte und Cookie-Hinweis: Impressum, Datenschutzerklärung und ein Cookie-Banner, der zur eingesetzten Technik passt, gehören zu jeder geschäftlichen Website.
- Hosting, Domain und Pflege: Diese Kosten laufen jeden Monat oder jedes Jahr – unabhängig davon, wie teuer die Erstellung war.
Homepage erstellen lassen oder selbst bauen? Die Wege im Vergleich
Grob gibt es vier Wege zur eigenen Homepage. Keiner ist für jeden Betrieb der richtige. Entscheidend ist, wie viel Zeit Sie selbst investieren können und wie wichtig die Website für Ihre Anfragen ist.
| Weg | Was Sie bekommen | Worauf Sie achten sollten |
|---|---|---|
| Baukasten, selbst gebaut | Geringe laufende Gebühr, volle Kontrolle, schneller Start | Ihre eigene Arbeitszeit für Aufbau, Texte, Fotos, SEO und Rechtstexte; Umzug zu einem anderen Anbieter oft schwierig |
| Freelancer | Persönlicher Kontakt, oft flexibel bei Sonderwünschen | Wer pflegt die Seite später? Was passiert bei Urlaub oder Krankheit? Sind Hosting und Updates geregelt? |
| Agentur mit Einmalpreis | Konzept, Design, Texte und Technik aus einer Hand | Höhere Einmalkosten; Pflege, Hosting und Änderungen laufen häufig über einen eigenen Vertrag |
| Mietmodell mit Monatspreis | Geringe Einstiegskosten, Hosting, Pflege und Änderungen im Monatspreis | Laufzeit, Kündigungsfristen und was beim Vertragsende mit Domain und Inhalten passiert |
Der Baukasten: günstig, aber nicht kostenlos
Baukästen sind für den Einstieg verlockend. Die Monatsgebühr ist überschaubar, und mit Vorlagen steht schnell eine erste Seite. Unterschätzt wird fast immer die eigene Zeit. Texte schreiben, Fotos auswählen und zuschneiden, Seiten für Google einrichten, Rechtstexte prüfen, Cookie-Banner einstellen: Das sind schnell viele Abende.
Rechnen Sie diese Stunden ehrlich mit Ihrem eigenen Stundensatz. Dann sieht der Vergleich oft anders aus. Für eine reine Visitenkarte kann ein Baukasten passen. Soll die Website regelmäßig Anfragen bringen, lohnt sich meist professionelle Hilfe.
Website erstellen lassen: Kosten einmalig oder monatlich?
Beim klassischen Modell zahlen Sie die Erstellung auf einmal. Danach kommen Hosting, Domain und Pflege dazu, oft bei verschiedenen Anbietern. Beim Mietmodell zahlen Sie einen kleinen Einstiegsbetrag und danach einen festen Monatspreis, in dem Betrieb und Pflege enthalten sind.
Das Mietmodell schont die Liquidität und macht die Kosten planbar. Dafür binden Sie sich für eine Laufzeit. Beim Einmalpreis sind Sie freier, tragen aber selbst die Verantwortung dafür, dass die Seite technisch aktuell bleibt. Welche Variante günstiger ist, zeigt nur die Rechnung über mehrere Jahre.
Laufende Kosten: Was nach dem Livegang anfällt
Eine Website ist kein Möbelstück, das man einmal kauft. Sie braucht laufend Betrieb und Pflege. Diese Posten sollten in jedem Angebot klar geregelt sein:
- Hosting: der Speicherplatz, auf dem Ihre Seite liegt, inklusive SSL-Verschlüsselung
- Domain: Registrierung und jährliche Verlängerung Ihrer Adresse
- E-Mail-Postfächer unter Ihrer Domain
- Technische und Sicherheits-Updates
- Inhaltliche Änderungen: neue Fotos, Preise, Öffnungszeiten, Urlaubshinweise
- Anpassung von Datenschutzerklärung und Cookie-Banner, wenn neue Dienste dazukommen
- Externe Dienste wie Terminbuchung, Formularversand oder Statistik, falls sie extra berechnet werden
Rechenbeispiel: So viel kostet eine Website bei Startpilot Marketing
Damit Sie sehen, wie man Angebote über die Laufzeit vergleicht, rechnen wir unsere eigenen Pakete durch. Alle Beträge sind netto zuzüglich 19 % Mehrwertsteuer. Die Angebote richten sich ausschließlich an Unternehmen im Sinne des § 14 BGB. Die Laufzeit liegt zwischen 6 und 24 Monaten.
Im Monatspreis enthalten sind Hosting, Domain, auf Wunsch eine E-Mail-Adresse, laufende Pflege, technische Updates und ein fester Ansprechpartner. Die aktuelle Übersicht finden Sie unter Preise.
- So ist gerechnet: einmaliger Betrag plus Monatspreis mal Anzahl der Monate.
- Beispiel Website bis 6 Unterseiten: 349 € + 12 × 109 € = 349 € + 1.308 € = 1.657 € im ersten Jahr.
- Über 24 Monate: 349 € + 24 × 109 € = 349 € + 2.616 € = 2.965 €.
- Mit Mehrwertsteuer sind es im ersten Jahr 1.657 € × 1,19 = 1.971,83 €.
| Paket | Einmalig | Monatlich | Gesamt 12 Monate | Gesamt 24 Monate |
|---|---|---|---|---|
| Landingpage (eine Seite, ohne SEO) | 199 € | 69 € | 1.027 € | 1.855 € |
| Website bis 6 Unterseiten | 349 € | 109 € | 1.657 € | 2.965 € |
| Premium ab 7 Unterseiten, mit Buchungstool und Analytics im Quartal | 499 € | 159 € | 2.407 € | 4.315 € |
| Buchungstool einzeln (optional) | 99 € | 29 € | 447 € | 795 € |
Versteckte Kosten: Die häufigsten Fallen
Die meisten Ärgernisse entstehen nicht beim Preis, sondern bei dem, was nicht im Angebot steht. Achten Sie besonders auf diese Punkte:
- Fotos: Bilder aus Datenbanken brauchen eine gültige Lizenz für die gewerbliche Nutzung. Fehlt sie, kann es teuer werden. Klären Sie, wer die Bilder liefert und wer für die Rechte geradesteht.
- Texte: Ist das Schreiben der Texte enthalten, oder bekommen Sie nur leere Seiten, die Sie selbst füllen müssen?
- Pflege: Wird jede kleine Änderung einzeln abgerechnet, summiert sich das über die Jahre.
- Domain: Fragen Sie, auf wen die Domain registriert ist und was mit ihr passiert, wenn der Vertrag endet. Ihre Adresse ist Ihr Name im Netz.
- Inhalte beim Wechsel: Bekommen Sie Ihre Texte und Bilder, wenn Sie den Anbieter wechseln wollen?
- Rechtstexte: Ein Impressum aus dem Generator passt nicht automatisch zur Technik Ihrer Seite. Die Datenschutzerklärung muss beschreiben, welche Dienste wirklich laufen.
- Laufzeit und Kündigung: Wie lange binden Sie sich, und verlängert sich der Vertrag automatisch?
Woran Sie ein faires Angebot erkennen
Ein gutes Angebot ist nicht unbedingt das billigste, sondern das klarste. Sie sollten nach dem Lesen genau wissen, was Sie bekommen und was Sie in zwei Jahren insgesamt bezahlt haben.
- Einmalige und laufende Kosten stehen getrennt und vollständig drin.
- Der Leistungsumfang ist konkret: Anzahl der Seiten, Texte ja oder nein, Funktionen, Pflege.
- Laufzeit, Kündigungsfrist und Regelung zum Vertragsende sind genannt.
- Sie sehen den Entwurf vor dem Livegang, zum Beispiel auf einer Vorschau-Adresse.
- Es gibt einen festen Ansprechpartner, der auch nach dem Livegang erreichbar ist.
- Niemand verspricht Ihnen Platz 1 bei Google oder eine bestimmte Zahl an Anfragen. Das kann seriös niemand zusagen.
- Referenzen sind echte, aufrufbare Websites, die Sie sich selbst ansehen können.
Wann sich eine Website für Ihren Betrieb rechnet
Ob sich eine Webseite lohnt, hängt weniger vom Preis ab als davon, was ein neuer Auftrag für Sie wert ist. Rechnen Sie einfach: Wie viel bleibt Ihnen von einem typischen Auftrag? Wie viele zusätzliche Aufträge im Jahr bräuchten Sie, um die Jahreskosten der Website zu decken? Oft ist die Antwort überschaubar.
Eine Website arbeitet dann für Sie, wenn sie gefunden wird, schnell lädt, am Handy gut aussieht und Interessenten einen kurzen Weg zur Anfrage bietet. Fehlt einer dieser Punkte, bleibt auch eine teure Seite stumm. Wie Sie bei Google in Ihrer Region sichtbar werden, erklären wir auf unserer Seite zu Suchmaschinenoptimierung.
Garantien gibt es dabei nicht. Wie viele Anfragen kommen, hängt auch von Ihrer Branche, Ihrem Angebot, dem Wettbewerb vor Ort und Ihren Bewertungen ab.
Ihre Website mit Startpilot Marketing
Wir bauen Websites für Handwerk, Kfz-Betriebe, Praxen und Dienstleister zum festen Monatspreis. Texte, Technik, Hosting und Pflege kommen aus einer Hand, und Sie sehen jeden Entwurf, bevor er online geht. Mehr zum Ablauf lesen Sie unter Webseite erstellen lassen, Beispiele finden Sie bei unseren Projekten.
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